Wer wir sind und was so besonders ist

Unsere Angebote sind vielfältig. Qualifizierungen und besondere Unterstützungsangebote helfen nachhaltig in das Arbeitsleben zurückzukehren. Dabei orientieren wir uns an den individuellen Bedürfnissen gesundheitlich beeinträchtigter und arbeitsuchender Menschen. Eine ganz wesentliche Aufgabe ist es, während des Prozesses der beruflichen Rehabilitation und Integra­tion gezielte gesundheitsfördernde Maßnahmen wie medizinische und psychologische Beratung und Betreuung, Sozialberatung sowie eine breite Palette von Reha-Sportangeboten mit einzubeziehen, um damit die Integrationschancen weiter zu erhöhen. Gerade Menschen mit chronischen Erkrankungen oder an­deren Handicaps finden hier die persönliche Unterstützung zur Stabilisierung und Optimierung der in­dividuellen gesundheitlichen Voraussetzungen.

Medizinische und psychologische Unterstützung

Die Aufgabe des medizinisch-psychologischen Bereiches ist hauptsächlich die begleitende Teilnehmerbetreuung. Allgemeinmediziner/-innen, Psychiater/- innen und Psychologen/Psychologinnen sind in ihren Sprechstunden erreichbar. Sie kümmern sich um die Teilnehmenden und kooperieren mit den behandelnden Haus- und Fachärzten. Im Erstgespräch beraten sie u.a. hinsichtlich der ergänzenden Angebote (chronische Schmerzen, ADHS-Gruppe, aktives Gewichtsmanagement und Bewegungskurse) und bezüglich der individuellen Arbeitsplatzausstattung.

(Reha-)Sportangebote

Individuelle Betreuung durch ausgebildete Sporttherapeuten, ein umfassendes Leistungsspektrum wie medizinische Trainingstherapie, Rehabilitationssport, Gesundheits- und Freizeitsport – auch im Wasser – fördern die gesundheitlichen Ressourcen und die psycho-physische Leistungsfähigkeit. (PDF)

Persönliche Beratung

Zur Bewältigung von möglichen Hindernissen während der Ausbildung bieten wir unseren Teilnehmenden einen umfassenden Beratungs-Service an. Erfahrene Sozialpädagoginnen und -pädagogen stehen für persönliche und vertrauliche Hilfe und Beratung bereit.

Wohnen vor Ort
Sollte ein tägliches Pendeln zwischen Wohnort und Ausbildung nicht möglich sein, bietet das Berufsförderungswerk Hamburg Einzelzimmer an. Für Bewohner mit besonderem Bedarf (z.B. Rollstuhlfahrer) stehen größere Zimmer mit spezieller Ausstattung zur Verfügung. Alleinerziehenden mit Kindern stellen wir möblierte Wohnungen in unmittelbarer Nähe zur Verfügung.

Daten und Fakten

Aufbau und Organisation des Berufsförderungswerkes Hamburg

Das BFW Berufsförderungswerk Hamburg GmbH wurde 1962 in der Trägerschaft der Stadt Hamburg gegründet.

Das Berufsförderungswerk Hamburg ist Mitglied der
Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Berufsförderungswerke. Geschäftsführung: Jens Mohr


Zertifikate

Das BFW Berufsförderungswerk Hamburg GmbH verfügt über zahlreiche Qualitätsnachweise sowie offizielle Bildungspartnerschaften:

DIN EN ISO 9001:2015 (Einführung und Anwendung eines Qualitätsmanagementsystems)

SAP® Bildungspartner


Historie

Rehabilitation mit Tradition

In den 20erJahren ... war "berufliche Rehabilitation" noch ein Fremdwort. Die in Hamburg-Hamm vom Senat gegründete Einrichtung hieß Hamburger Werkstatt für Erwerbsbeschränkte, HAWEE. Sie war ein Kind des Krieges: Hier sollten Kriegsversehrte und Behinderte Arbeit finden.

Ende der 40er Jahre ... waren die zerstörten Werkstätten wieder hergestellt und mit ihnen das Leitmotiv: Erwerbslose und fürsorgebedürftige Hamburger sollten nach der Gesellenprüfung den Ersten Arbeitsmarkt erreichen.

Ende der 50er ... wird umgedacht: Erhaltung und Wiederherstellung der Arbeitskraft bekommen Vorrang vor Rentenzahlung. Gebraucht werden nicht nur Werkstätten für Behinderte, sondern auch Ausbildungsplätze.

In den 60ern ... ist Wirtschaftswunderzeit. BILD trifft mit "Wer will, kann wieder arbeiten" den Zeitgeist und das BFW baut aus. 1962 entstanden die Werkstatt für Menschen mit Behinderung und das Lehr - und Umschulungswerk zur Ausbildung von Fein- und Elektromechanikern. Zwei Jahre später heißt das Werk: "Berufsförderungswerk Hamburg" - mit Zusatz: "Werkstätten für Erwerbsbehinderte GmbH".

In den 70, 80, 90ern ... kommen neue Berufe hinzu: Vom Mechaniker und Bautechniker über den Kaufmann im Gesundheitswesen bis zum IT-Systemelektroniker, Bauzeichner, Technischen Zeichner. Kaufmännische und Verwaltungsberufe gehören zum Portfolio. Die Zeichen stehen auf Expansion.

Nach der Jahrtausendwende ... stecken neue Wettbewerber und die gute Beschäftigungslage den Rahmen ab. Das BFW muss umstrukturieren, sich straffen, neu ausrichten. Es bietet neu entwickelte flexible Qualifizierungen an.

Heute ... was bleibt, ist: Das Berufsförderungswerk Hamburg versteht sich weiter als gemeinnütziges, werteorientiertes Bildungsunternehmen. Es eröffnet Menschen mit Handicaps neue Wege in sozialversicherungspflichtige Jobs. Das Ziel: Rückkehr in den Ersten Arbeitsmarkt. Teilhabe am Arbeitsleben und damit am aktiven Leben der Gesellschaft.


Aktueller Jahresabschluss

Hier stehen unsere aktuellen Jahresabschlüsse für Sie zum Download bereit:

Jahresabschluss 2015 (PDF)
Jahresbericht 2014 (PDF)
Gesellschaftsversammlung Protokoll (PDF)

Rumpfgeschäftsjahr 2013
Januar - Juli 2013 (PDF) 
August - Dezember 2013 (PDF) 
Entsprechungserklärung 1 2013 (PDF) 
Entsprechungserklärung 2 2013 (PDF) 

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